Sicherheitsplan: regionaler Drogenkommissar und 10M EUR für die Bahnhöfe
Das Abkommen vom Februar 2026 sieht einen integrierten regionalen Sicherheitsplan, einen regionalen Drogenkommissar, 10M EUR für die Sicherung der Bahnhöfe Midi und Nord sowie die Vernetzung der Videoüberwachungssysteme vor.
Kennzahlen
6
Polizeizonen in Brüssel
10M EUR
Investition Bahnhöfe (DPR)
Warnungen
- DPR: Drogenkommissar + 10M EUR Bahnhöfe + integrierter Plan13. Februar 2026
- Besuch MP Südbahnhof: Sicherheitskoordination zu stärken17. Februar 2026
Beteiligte Akteure
Erste Feldaktion: Südbahnhof (17. Februar)
Drei Tage nach der Vereidigung unternahm der Ministerpräsident seinen ersten Vor-Ort-Besuch am Südbahnhof, begleitet von der Staatssekretärin für Städtebau und den Bürgermeistern von Anderlecht und Vorst. Seine Feststellung: « il y a mieux à faire en matière de coordination » zwischen den anwesenden Akteuren (lokale Polizeizonen, Bundespolizei, SNCB, Stib, Gemeinden).
Dieser Besuch veranschaulicht unmittelbar die Herausforderung hinter den 10 Millionen EUR, die in der RPE für die Sicherung der Bahnhöfe Midi und Nord vorgesehen sind. Die Vielzahl der Sicherheitsakteure vor Ort (6 Polizeizonen, Bundesbahnpolizei, SNCB-Sicherheit, Stib-Bewacher) bestätigt die Notwendigkeit eines integrierten Koordinationsplans.
Regierungsabkommen: was sich ändert
Das Abkommen vom 12. Februar 2026 widmet der Sicherheit ein ganzes Kapitel:
- Regionaler Drogenkommissar — zuständige Behörde für die Bekämpfung von Betäubungsmitteln
- 10 Millionen EUR Investition für die Sicherung der Bahnhöfe Midi und Nord
- Integrierter regionaler Drogenplan — Kettenansatz (Prävention, Risikominderung, Strafverfolgung)
- Vernetzte Videoüberwachung — Integration lokaler Systeme mit der Bundespolizei
- Zwei Phasen der Verstärkung des DBDMH (Feuerwehr)
- Spezifischer Rekrutierungsweg für Sicherheitsberufe
Geerbter Kontext
Bruxelles Prévention & Sécurité (BPS) ist die regionale Einrichtung, die für die Koordination der Sicherheits- und Präventionspolitik in Brüssel zuständig ist. Sie arbeitet in Abstimmung mit den sechs Brüsseler Polizeizonen und den 19 Gemeinden.
Der vorherige regionale Sicherheitsplan war abgelaufen und sollte durch die neue, aus den Wahlen 2024 hervorgegangene Regierung erneuert werden.
Was blockiert war (Juni 2024 — Februar 2026)
- Die Verabschiedung eines neuen regionalen Sicherheitsplans
- Die Festlegung neuer Präventionsprioritäten
- Die Finanzierung neuer Präventionsprogramme
- Die aktualisierte Koordination zwischen Polizeizonen und Gemeinden
Die bestehenden Maßnahmen funktionieren weiterhin, aber ohne erneuerten strategischen Rahmen.
Zu beobachtende Punkte
- Drogenkommissar: Die Modalitäten der Funktion (Befugnisse, Budget, Zuordnung) müssen noch festgelegt werden
- Bahnhöfe: Die Koordination mit der SNCB (föderal) und den lokalen Polizeizonen bestimmt die Wirksamkeit der 10M EUR
- Videoüberwachung: Die Vernetzung wirft Fragen zu Datenschutz und Verhältnismäßigkeit auf
- Fusion der Polizeizonen: In der DPR erwähnt, erfordert eine Abstimmung auf Bundesebene
- Prävention: Die Sicherheitsproblematiken entwickeln sich weiter (Cyberkriminalität, Radikalisierung, urbane Gewalt) und der neue Plan muss darauf eingehen
Verwandte Bereiche
Verwandte Bildungsereignisse
- 12. Februar 2026 — Brüsseler Regierungsabkommen: 7 Parteien besiegeln Koalition nach 613 Tagen
- 16. Februar 2026 — Regierung nimmt Arbeit auf: erste Maßnahmen und Kontroversen
Quellen
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