Auderghem: sehr gute Transparenz, Vorreiterin bei Mandaten
Transparenzraster
5/6 KriterienHaushalt online
Ja
Gemeinderatsprotokoll online
Ja
Gemeinderat-Livestream
Ja
Kommunale Open Data
Nein
Beteiligungsplattform
Ja
Mandatsregister
Ja
Kennzahlen
35 698
Population
IBSA Mini-Bru 2026
8,97km²
Superficie
IBSA
Warnungen
- Einzige DéFI-Bürgermeisterin in Brüssel verbleibend1. Dezember 2024
- Fastfood-Steuer beschlossen (~12.000 EUR/Jahr), Viadukt Trois Fontaines umstritten3. März 2026
- Pilotprojekt ‚Safe Places' gestartet am 8. März 2026 (10 Geschäfte + 3 Institutionen + STIB Hankar)8. März 2026
Brüssels einzige DéFI-Bürgermeisterin
Auderghem zählt 35.000 Einwohner und wird von Sophie de Vos (DéFI) geleitet, der einzigen DéFI-Bürgermeisterin, die nach den Wahlen 2024 in Brüssel im Amt bleibt. Mit 47,1 % der Stimmen und absoluter Mehrheit (17/31 Sitze) öffnete sie ihre Mehrheit für MR-Les Engagés.
Transparenz: 5 von 6 Kriterien
Auderghem erzielt eine ausgezeichnete Bewertung. Das Budget und die Protokolle (eigenes Archiv) werden veröffentlicht, der Gemeinderat wird per Livestream übertragen, das Mandatsregister ist vorbildlich (Veröffentlichung der Privateinkünfte der Mandatsträger — eine Premiere) und die Gemeinde verfügt über die Plattform Auderghem 21: Partizipieren!. Kein Open-Data-Portal.
Vorreiterin der Mandatstransparenz
Auderghem zeichnet sich durch die Veröffentlichung der Privateinkünfte von Bürgermeisterin und Schöffen aus und geht damit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Die Anwesenheitserfassung der Ratsmitglieder wird ebenfalls online veröffentlicht.
Aktuelle Entwicklungen
Die Gemeinde hat eine Steuer auf Schnellrestaurants (Fastfood) beschlossen, die etwa 12.000 EUR/Jahr einbringt. Das Projekt des Viadukts Trois Fontaines (Straßenumbau) wird von Anwohnern angefochten. Auderghem verfügt über keine Schulstraße, trotz regionaler Verpflichtungen. Die Gemeinde weist ihren 50. aufeinanderfolgenden ausgeglichenen Haushalt vor.
Pilotprojekt « Safe Places » (8. März 2026)
Auderghem wird die erste Brüsseler Gemeinde, die das Projekt « Safe Places » (sichere Orte) gegen Straßenbelästigung startet. Das Projekt identifiziert 10 Geschäfte, 3 Institutionen und die STIB-Station Hankar als Zufluchtsorte, an denen Belästigungsopfer Schutz und Hilfe finden können. Das Personal der teilnehmenden Standorte wurde von PsyBru (Brüsseler Psychologennetzwerk) geschult. Das Projekt startet am 8. März 2026, dem Internationalen Frauentag.
Quelle: L'Avenir (5. März 2026).
Verwandte Bereiche
Verwandte Sektoren
Quellen
Offiziell
- Site officiel Auderghem(12. Februar 2026)
- Auderghem — participation citoyenne(12. Februar 2026)
Regional
- IBSA — chiffres clés Auderghem(12. Februar 2026)
Medien
Zuletzt aktualisiert: 17. März 2026
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