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BGM Digest — Woche 21 (18-24 Mai 2026)

Deutsch (German)·Week 21 · 2026·Auto-translated

Abschaffung der « Wasser »-Dotation: Große Umverteilung an Gemeinden

Die Woche war geprägt von der Ankündigung der strukturellen Abschaffung der regionalen « Wasser »-Dotation an neunzehn Brüsseler Gemeinden. Diese Summe von 15,7 Mio. EUR jährlich wird 2026 nicht ausgezahlt und soll durch Verordnung aufgehoben werden. Die Mittel werden zur Rekapitalisierung von Vivaqua in Höhe von 180 Mio. EUR umgeleitet.

Die am stärksten betroffenen Gemeinden sind Brüssel-Stadt (−2,7 Mio. EUR), Schaarbeek (−1,5 Mio. EUR), während Anderlecht, Ixelles, Molenbeek-Sankt-Jean und Uccle jeweils über 1 Mio. EUR verlieren. Die PTB-Fraktion bezeichnete diese Maßnahme als « kalte Dusche ».

Was sich dadurch ändert: die Lasten der Wasser- und Abwasserdistribution, die bislang regional kompensiert wurden, kehren vollständig zu den Gemeindehaushalten zurück. Für Vivaqua verwirklicht diese Rekapitalisierung eine langfristige Ambition: Das Unternehmen kann nun die massiven Infrastrukturinvestitionen in Angriff nehmen, auf die der Sektor seit Jahren wartet.

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Fusion der Polizeizonen: Flämisches Anliegen erfüllt, Rechtsmittel angekündigt

Das Dossier der Fusion von sechs Brüsseler Polizeizonen hat einen entscheidenden Punkt erreicht. Am 19. Mai wurde ein wichtiges flämisches Anliegen in der Abgeordnetenkammer erfüllt, was sofort die vom Bürgermeister von Evere am Vortag angeforderten Rechtsmittel auslöste. Der föderale Innenminister anerkannte öffentlich am 16. Mai, dass das Dossier « leider einen kommunalen Charakter » angenommen hatte.

Brulocalis und vier Bürgermeister haben sich dem Gerichtsverfahren angeschlossen. Das zentrale Argument dreht sich um die Unterrepräsentation von Kleingemeinden in der künftigen Einsatzstruktur mit mehr als 6 500 operativen Agenten.

Siehe das Dossier fusion-polices →

Mobilität und Sicherheit: ernsthafte Vorfälle und Renovierungsprojekte

Eine Frau wurde in der Nacht vom 15. zum 16. Mai tot in einem Metrótunnel zwischen Heysel und König Baudouin gefunden. Der Verkehr wurde mehrere Stunden unterbrochen. Am selben Tag verursachte eine Explosion in der rue de la Borne in Molenbeek mehrere Glasschäden; keine Verletzten gemeldet, aber die Bombenentschärfungseinheit (DOVO) rückte zur Untersuchung aus.

Im Gegensatz dazu zog die 30. Ausgabe der Brüsseler Pride am 16. Mai etwa 216 000 Menschen in die Innenstadt Brüssels, mit 29 Verhaftungen im Zusammenhang mit Protesten gegen die Anwesenheit der N-VA im Umzug. Drei queere Künstler waren Opfer von Gewalt; formelle Anzeigen wurden eingereicht. Die FWB-Gesundheitsministerin kündigte einen beispiellosen Aktionsplan gegen Gewalt gegen LGBTQIA+-Personen an.

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Beschäftigung: Verdreifachung der Unterstützung zum flämischen Umland

Actiris und das VDAB kündigten die Verdreifachung ihres gemeinsamen Unterstützungsschemas für Beschäftigung im flämischen Umland an: von 2 000 auf 6 000 unterstützte Personen. Diese Intensivierung spiegelt eine regionale Strategie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für Beschäftigungszugang wider.

Gleichzeitig ist Brüssels Hausangestelltensektor mit Massenentlassungsdrohungen konfrontiert. Zwei Minister (mit überlappenden Regions- und Gemeinschaftskompetenzen) werfen sich gegenseitig Finanzierungsverantwortung vor. Dieser Sektor beschäftigt überwiegend ungelernte Frauen und stellt einen strukturellen Pfeiler der Brüsseler Beschäftigung dar.

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U-Bahn 3: Großer Meinungsunterschied über die Zukunft des Projekts

Ein großer Meinungsunterschied entstand zwischen der Region und Beliris (föderaler Projektträger) über die Zukunft des U-Bahn-3-Projekts. Am 23. Mai kündigte die regionale Mobilitätsministerin öffentlich an, dass das Projekt gestoppt wird. Doch am 21. Mai erklärte der CEO von Beliris in einer Sitzung des Brüsseler Parlaments, dass er einen Stopp niemals in Betracht gezogen habe.

Inzwischen schlägt eine Studie die Ausdehnung der Vormetro als weniger riskante Alternative vor. Das Toots-Thielemans-Stationsprojekt (Rohbau abgeschlossen) könnte als Grundlage für diese Neuausrichtung dienen.

Siehe das Dossier metro-3 →

Soziales Wohnen: Skandal im Foyer Anderlechtois

Ein Skandal brach im Foyer Anderlechtois aus, einer der Sozialwohnungsgesellschaften (SISP) unter SLRB-Aufsicht, nach einer VRT-Pano-Dokumentation am 20. Mai, die Unregelmäßigkeiten in der Wohnungszuteilung aufdeckte. Der Vorsitzende der SISP forderte eine Anhörung vor dem Brüsseler Parlament am 22. Mai. Die regionale Mehrheit war sich uneinig über die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses; die Plenarsitzung wurde unterbrochen.

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COCOM-Haushalt genehmigt, SLRB-Dossiers entsperrt

Das Brüsseler Parlament verabschiedete am 22. Mai den COCOM-Haushalt 2026 (das bikommunale Organ für Familienbeihilfen und Soziales) nach siebzehn Monaten ohne genehmigten Haushalt. Diese Verabschiedung stellt normalen finanziellen Rahmen für Einrichtungen wie Iriscare und Vivalis wieder her.

Iriscare veröffentlichte ermutigende Ergebnisse auf mehreren Fronten: knapp 9 000 Begünstigte der APA (Seniorenpflegeleistung) in Brüssel; neue Komponenten des Programms « Es braucht ein Dorf » (Montessori-Ansatz, Tubbe-Methode) im Gange.

Siehe das Dossier seniors-a-bruxelles →

Bildung: Fusion von drei Kunsthochschulen

Der Belgische Staat (Wallonien und Brüssel) beschloss die Fusion von drei Brüsseler frankophones Kunsthochschulen (einschließlich La Cambre) und ihre formale Zuordnung zur Freien Universität Brüssel (ULB), um die Atlas Brussels School of Arts mit internationaler Ambitionen zu bilden.

Gleichzeitig rief die CSC-Lehrergewerkschaft zu einem Streik im FWB-Netz vom 18. bis 27. Mai gegen geplante Einsparungen (86,7 Mio. EUR in 2026) und erhöhte Unterrichtsstunden in der Sekundarstufe (20 → 22 Stunden) auf.

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Radar: Anhaltende Haushaltsdrücke und Sozialbewegungen

Mehrere aktive Signale zeigen anhaltende Haushaltsdrücke und soziale Spannungen. Hub.brussels muss große Einsparungen erzielen: Schließung von 14 der 33 Auslandsbüros (Mailand, Barcelona, Kopenhagen, Shanghai, San Francisco, Vancouver usw.), mit angeforderten Einsparungen zwischen 3 und 6 Mio. EUR. Visit.brussels verlor 5,7 Mio. EUR Zuschüsse 2026, was zur Schließung seines Königsplatzbüros führte.

Der LEZ-Streit bleibt aktiv: Das Abkommen vom 4. April (Jahresticket 350 EUR, Sozialpreis 200 EUR, Monatsbußgeld 80 EUR) sah Bußgelder ab 7. Juni vor, doch der Finanzminister verlegte den Zeitplan auf 1. Juli aus administrativen Gründen.

Die Finanzierung des Dienstsektors verursacht weiterhin Spannungen zwischen Ministerien. Actiris warnt vor der strukturellen Fragilität der Brüsseler Beschäftigung angesichts von Haushaltskürzungen.

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This content was automatically translated. The original version is in French. Read the French version.

Source: Brussels Governance Monitor — independent civic monitoring of Brussels governance.