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BGM Digest — Woche 29 (13-19 Juli 2026)

Deutsch (German)·Week 29 · 2026·Auto-translated

Gouvernancekrise des Foyer anderlechtois: 26 Empfehlungen angenommen

Die Woche wurde durch die Abstimmung im Brüsseler Parlament über die Empfehlungen der parlamentarischen Untersuchungskommission zum Foyer anderlechtois bestimmt. Nach 143 Stunden Anhörungen wurden die 26 Empfehlungen der Kommission am 17. Juli 2026 mit 51 Stimmen dafür, 24 dagegen und 6 Enthaltungen angenommen. Diese Empfehlungen, die auf den gesamten sozialen Wohnungssektor Brüssels anwendbar sind, betreffen kritische Aspekte der Governance und Kontrolle. Am 16. Juli 2026 ernannte die Regierung einen Sonderbeauftragten für vier Monate, um die Kontrolle über die Leitungsgremien der Gesellschaft wiederzuerlangen.

Das neu geschaffene Dossier zum Foyer anderlechtois integriert diese schwerwiegende Gouvernancekrise und ihre institutionellen Auswirkungen.

Foyer anderlechtois-Dossier einsehen →

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Metro 3: 24 Empfehlungen gebilligt, gestärkte Governance und Budgets

Am Freitag, 17. Juli 2026, in der letzten Plenarsitzung vor der Sommerpause, genehmigte das Brüsseler Parlament 24 Empfehlungen der Sonderkommission Metro 3 mit 53 Stimmen dafür, 20 dagegen und 9 Enthaltungen. Dieser Text – zwei Empfehlungen mehr als die 22, die am 9. Juli in der Kommission angenommen wurden – führt verstärkte Schutzvorschriften ein: einheitliche Governance, frühzeitige Budgetalerts, Unabhängigkeit der Studien, obligatorische geotechnische Studien, zentrale Anlaufstelle für Bewohner und gestärkte Rechenschaftspflicht.

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Budget: Einkommensteuer gesenkt, Sommerabkommen bestätigt

Das Sommerabkommen der Regierung, das am 16. Juli 2026 in Val Duchesse geschlossen wurde, bestätigt eine Senkung der Einkommensteuer um einen Punkt ab dem Steuerjahr 2028 (Einkünfte 2027) mit Fiskalkosten von 58 Millionen Euro pro Jahr. Dieser Steueranteil passt sich der Haushaltsmittellinie 2029 an.

Zeitgleich wurde die Einstellung einer IT-Beraterin für das Kabinett des Finanzministers im Parlament kritisiert und von der Regierung abgelehnt oder aufgeschoben.

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Mobilität: LEZ reformiert, Pass 350 EUR in erster Lesung genehmigt

Die LEZ hat ein wichtiges Meilenstein erreicht. Am 16. Juli 2026 genehmigte die Regierung in erster Lesung eine Strukturreform der Niedrigemissionszone: Jahrespass 350 EUR, Monatspass 80 EUR und Sozialtarif 200 EUR für Brüsseler mit erhöhtem Kostenersatz. Der Text wurde zur Stellungnahme an den Staatsrat weitergeleitet, mit Umsetzung ab 2027 geplant.

Vor Ort eskalierte ein offener Konflikt zwischen der Gemeinde Woluwe-Saint-Lambert und Brüssel Mobilität über das Entfernen von Betonblöcken am Montgomery-Platz. Gleichzeitig meldet die STIB 2025 eine Rekordzahl von Kontrollen.

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Wohnen: NovaCity II genehmigt, SLRB unter Druck

Zwei Signale rahmen den Wohnbereich. Einerseits wurde die Baugenehmigung für NovaCity II in Anderlecht Mitte Juli erteilt: 117 regulierte Wohnungen im Quartier Kleeblatt ohne Nachbarschaftseinwände bei der Öffentlichkeitsbeteiligung. Andererseits wird die SLRB von vier Verbänden durch Schnellverfahren wegen des Verkaufs zweier öffentlicher Gebäude verklagt, während das Airbnb-Angebot in Brüssel um 23 % im Jahresvergleich zurückging.

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Beschäftigung: über 1 500 ehemalige Audi-Arbeitnehmer erfolgreich redeployiert

Zwei Jahre nach der Schließung von Audi Brüssel veröffentlicht der ACV eine positive Bilanz: mehr als 1 500 ehemalige Beschäftigte wurden in neue Arbeitsplätze oder Schulungen übergeleitet. Dieser Übergangseinsatz bleibt symbolisch für Wirtschaftskonversionschallenges in der Region.

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Bildung: 18 % der Schüler verlassen die Schule ohne Diplom

Das Brüsseler Institut für Statistik und Analyse (IBSA) veröffentlichte eine besorgniserregende Fokusstudie zum Schulabbruch: 18 % der Schüler verlassen die Sekundarschule ohne Zertifikat, und 26 % der Sekundarschüler erleben problematische Absentismus. Diese stabilen, aber über dem nationalen Durchschnitt liegenden Quoten signalisieren strukturelle Belastung, besonders in den Nord- und Westgemeinden der Region.

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Wirtschaft: Orange Belgien bestätigt Evere-Ausstieg, rechtliche Unsicherheiten

Orange Belgien bestätigt seinen Umzug von Evere nach Diegem bis Ende 2028. Ein Gericht entschied, dass Brüssels kommunale Bürogebäudesteuer gegen das verfassungsrechtliche Gleichheitsprinzip verstößt und trägt zu Unsicherheiten in der regionalen Steuerlandschaft bei.

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Klima: Luftqualität verbessert sich kontinuierlich, Überschreitungen bleiben

Der Jahresbericht von Brüssel Umwelt bestätigt kontinuierliche Verbesserungen der Luftqualität, trotz anhaltender Normverletzungen entlang stark befahrener Verkehrsachsen.

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This content was automatically translated. The original version is in French. Read the French version.

Source: Brussels Governance Monitor — independent civic monitoring of Brussels governance.